Ein junges Paar unterhält sich angeregt über den besten Fußweg von A nach B. Foto von Stephan Doleschal

Spazier-Routen durch Wien

Komm, wir gehen die Stadt entdecken.

Lust auf neue Wege? Sehnsucht nach Erholung vom Alltag? Die Stadt und ihre Grätzel zu Fuß neu entdecken? Wien zu Fuß empfiehlt hier laufend neue Spazierwege. Wenn Sie uns Ihren Lieblingsspaziergang verraten möchten, schreiben Sie uns! Einfach auf „Jetzt Spaziergang einsenden“ klicken.

Bei diesem Spaziergang lädt Autor Guntram Münster Sie ein ganz genau hinzuschauen. Entlang der Strecke vom Weghuberpark bis zum Campus der Erste Bank hat er Fotos gemacht. Finden Sie alle Motive? Der Spaziergang startet hinter dem Parlament und führt durch die Bezirke Neubau, Mariahilf, Margarethen und Wieden bis zum neuen Hauptbahnhofgelände.

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Lange Alleen und mitten drin zwei markante Flaktürme, barockes Schloss neben Filmarchiv und „Augarten Contemporary“ – der Augarten im 2. Bezirk hat viele Facetten. Diese können das ganze Jahr über bei einem gemütlichen Kinderwagen-Spaziergang entdeckt werden. Der Augarten ist auch ein lohnendes Ziel für regnerische und „faule Tage“: eben, variable Streckenlänge, nette Rast- und mehrere Spielplätze.

Der Spaziergang führt vom Haupttor aussgehend bequem durch die Parkanlage.

Der vorgestellte Spaziergang basiert auf dem Buch „Kinderwagen-Wanderungen“ von Christine Lugmayr.

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Kaum eine Stadt Europas verfügt über eine solch enge Verknüpfung zwischen der Geschichte ihrer jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger und dem Aufstieg zu einer Metropole des Geistes, der Wissenschaft und der Künste wie Wien. Bis 1938 hatte Wien eine aktive jüdische Gemeinde mit Dutzenden Synagogen und Bethäusern. Der schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts weit verbreitete Antisemitismus wurde die Basis für Rassenwahn und Terror der Nazis. Unmittelbar nach der Besetzung Österreichs durch die deutsche Wehrmacht im März 1938 wurde er zum Grundgedanken der neuen politischen Führung. 140.000 Österreicherinnen und Österreicher mussten demzufolge aus rassischen Gründen flüchten. 65.000 Menschen, denen eine Flucht nicht mehr möglich war, wurden ermordet.

Seit wenigen Jahren ist jüdisches Alltagsleben wieder im Straßenbild Wiens zu sehen. Vor allem im 2. Wiener Gemeindebezirk, der auch jüdische Schulen und Sozialeinrichtungen beheimatet, gibt es mittlerweile eine wachsende jüdische Gemeinde und eine reichhaltige jüdische Infrastruktur.

Der Stadtspaziergang durch das jüdische Wien führt vorbei an wichtigsten Erinnerungsstätten der jüdischen Gemeinde in den inneren Bezirken: vom Stadttempel der Israelitischen Kultusgemeinde zum Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands, weiter zum Jewish Welcome Service und schließlich zum jüdischen Museum und dem Shoa-Mahnmal am Judenplatz. Die nächsten Stationen sind das Arnold-Schönberg-Center und das psycho-soziale Zentrum ESRA. Den Abschluss des Spaziergangs stellt ein Besuch im Sigmund Freund Museum im 9. Bezirk dar, das im Geburtshaus des berühmten jüdischen Psychologen/Wissenschaftlers eingerichtet ist.

Die reine Gehzeit des Spaziergangs beträgt rund eineinhalb Stunden – natürlich lohnt es sich aber, bei den Stationen zu verweilen und die geschichtsträchtigen Orte wirken zu lassen. Für motivierte SpaziergängerInnen bietet sich natürlich auch noch ein Abstecher zum alten jüdischen Friedhof am Wiener Zentralfriedhof an – einer der größten jüdischen Friedhöfe Mitteleuropas.

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Sich in die verwinkelten Gässchen des Spittelbergs verlieben! Der Spaziergang ist ein Vorschlag aus dem Buch „BUSSI BUSSI – verliebt in Wien“ von Fred Stampach und Marcus Steinweg

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An einem freundlichen, aber frischen Märznachmittag ist Guntram Münster dieser wunderschöne Spaziergang passiert. Wer gerne schlendert, so wie er, braucht für die etwa sechseinhalb Kilometer von Währing bis Wieden etwa zwei Stunden. Wer dazu auch noch gerne mal im Kaffeehaus, oder Beisel sitzen bleibt, so wie er der kommt erst in der Dämmerung heim.
Der Spaziergang ist aus seiner Sicht beschrieben.

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Wien war schon immer eine (multi-) kulturelle Stadt. Zeugnisse für eine weltoffene Stadt sind auch Bahnhöfe, Verkehrsverbindungen und Flussverbindungen. Wenn ein Fremder, der am Wiener Westbahnhof ankommt, am schnellsten Weg nach Tel Aviv und da gleich in ein gutes Lokal kommen will, ist die Frage gestattet, wie geht das?

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Währinger Frauenweg

ca. 1h 00m // 3.5 km

Schöne Wege, gepflegte Wiesen, Streichelzoo und bedeutende Frauen der Wiener Geschichte kennelernen – all das bietet der Pötzleinsdorfer Schlosspark. Folgen Sie den zehn Tafeln des „Währinger Frauenweges“ um die Wegbereiterinnen der Frauenbewegung Wiens kennezulernen. Kurzer Abstecher durch den Park sind dabei nicht ausgeschlossen sondern sogar erwünscht. Der Spaziergang endet nach dem Tor zum Schlosspark Pötzleinsdorf an der Haltestelle Pötzleinsdorf.

Auch für einen Spaziergang mit Kindern ist der Schlosspark Pötzleinsdorf gut geeignet. Im Park gibt es einen großen Spielplatz, der auf mehreren Ebenen angelegt ist: Ganz unten gibt es für die Kleinsten viel Sand, Wipptiere, eine Babyrutsche und Babyschaukeln. Weiter oben befinden sich dann u.a. ein Klettergerüst und ein Beachvolleyballplatz.

Details zum Spaziergang und seinen Themen finden Sie unter www.waehringerfrauenweg.at

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Weihnachtsmarkt Spaziergang

ca. 0h 50m // 3.7 km

In der Adventzeit ist es besonders schön durch Wien zu spazieren – denn man kann immer wieder bei einem der schönen Weihnachtsmärkte eine Pause einlegen oder an den Ständen vorbeiflanieren und nach Weihnachtsgeschenken stöbern.Hier haben wir eine Route zusammengestellt, die auf der geplanten Flaniermeile, Route 2 verläuft.

Die Zeitangabe ist reine Gehzeit. Mit Ess-, Trink- und Einkaufspausen kann man den Spaziergang natürlich noch um einiges länger genießen.

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Ist man farbenfroh und will Buntes sehen, muss man in den 15ten und 16ten gehen! Iris Denk, Margret Kurz, Claudia Nägler, Linda Robens haben die Route im Rahmen der INEX Sustainability Challenge 2012 in Kooperation mit www.wildurb.at entwickelt.

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Die Kulturinitiative Neustift/Salmansdorf nahm im Juli 2018 die Geh-Café Besucherinnen und Besucher mit auf einen Streifzug in Döbling. Zwischen Weingärten, Heurigen und engen Gäschen gab es jede Menge zu entdecken. Die Route und Wissenswertes zu den einzelnen Punkten entlang der Strecke sind hier zusammengefasst. Herzlichen Danke an Herrn Burkart von der Kulturinitiative für das gesammelte Wissen und den Routenvorschlag.

Die Route verläuft von der Rathstraße, über den Hauerweg und die Straße Neustift am Walde zum alten Neustifter Friedhof. Weiter zum Sommerhaidenweg, zur Neustifter Kirche und über das Fuhrgassl zur Mariensäule. Über die Salmannsdorfer Straße und die Celtesgasse endet die Route bei der Volksschule Celtesgasse.

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