Gersthofer Platzl: Neugestaltetes Grätzlzentrum im 18. Bezirk

Gemütlich, freundlich, sicher – das “Gersthofer Platzl” im 18. Bezirk wurde während des Sommers umgestaltet. Besonders Menschen, die zu Fuß unterwegs sind, profitieren von der Umgestaltung am Platz rund um den Markt. Dafür sorgen breitere Gehsteige und verbesserte Querungen.

Im Bereich des Marktes und im Anschluss an die Herbeckstraße wurden die schmalen Gehsteige deutlich breiter. Dadurch werden auch die Querungen über die Gersthofer Straße wesentlich kürzer und für die Zu-Fuß-Gehenden damit sicherer. In der Gentzgasse, bei der stark frequentierten Querung zwischen Marktgeschäften, Straßenbahnstationen und Supermarkt, sorgt eine Fahrbahnanhebung für mehr Sicherheit.

Das Gersthofer Platzl in Währing wurde in den letzten Monaten attraktiviert und zu einem neuen Grätzlzentrum ausgebaut. Foto: PID/Christian Fürthner

Neue Sitzgelegenheiten und ein Trinkbrunnen laden zum Verweilen ein. Pflanzenbeete sorgen für mehr Grün und im herbst werden 5 neue Ulmen gepflanzt, die zukünftig Schatten spenden.

Verbesserungen bei Öffis und für Radfahrende

Auch für den Radverkehr und den öffentlichen Verkehr gibt es Verbesserungen: Die Haltestelle der Buslinie 10A vor die Schnellbahnstation „Gersthof“ verlegt und mit einem Wartehäuschen ausgestattet. Ab der Haltestelle wird der Bus bevorrangt in der Autospur, der Radverkehr in einem eigenen Radstreifen bis zur Gentzgasse weitergeführt. Die bestehende Radinfrastruktur, die bisher auf Höhe Währinger Straße endete, wurde in Richtung Türkenschanzplatz bis zur Gentzgasse verlängert.

Das Gersthofer Platzl in Währing wurde in den letzten Monaten attraktiviert und zu einem neuen Grätzlzentrum ausgebaut.

Foto: PID/Christian Fürthner

Die Entstehung

Bereits in den Jahren 2017 bis 2019 fand unter Einbeziehung von Bürgerinnen, Bürgern und Fachleuten ein intensiver Austausch zur Planung des Projekts statt. Zusätzlich wurden alle Währinger Bürgerinnen und Bürger per Post über die vorliegenden Planungen informiert und eingeladen, ihre Ideen sowie Fragen und Bedenken im Rahmen von zwei BürgerInnenveranstaltungen und einer zweiwöchigen Informationsausstellung einzubringen.