Schwimmende Gärten sind fertig

Jahrelang thronte ein unzugänglicher Betonklotz im Donaukanal zwischen Augarten- und Salztorbrücke. Mit den schwimmenden Gärten ist hier ein neuer Aufenthaltsraum entstanden.

Aus Schleuse wird Aufenthaltsraum

Der Betonklotz – eine Schleuseninsel – ist ein Überbleibsel der Kaiserbadschleuse, die Anfang des 20. Jahrhunderts hier gebaut wurde, aber nie in Betrieb ging. Am Ufer zum 2. Bezirk steht auch noch das Schleusengebäude von Otto Wagner.

Für die schwimmenden Gärten wurde der Bereich zwischen dem Ufer zum 1. Bezirk und der Schleuseninsel überplattet. Ein neuer Aufenthaltsraum mit Sitzplätzen direkt am Wasser ist dadurch entstanden. Auf 1.500 m2 gibt’s vielfältige Sitz- und Liegemöglichkeiten und viele Pflanzen. Durch die Begrünung der Kaiserbadschleuse wird die Kühlluftschneise am Donaukanal verstärkt – eine weitere Cooling-Maßnahme in der Stadt.

Schwimmende Gärten

Altes und Neues verbinden

Besucherinnen und Besucher der schwimmenden Gärten können auch Historisches sehen. Das Eisentor der Kammerschleuse, historische Treppen und die Randbereiche der Schleuseninsel sind immer noch sichtbar. Hier verbindet sich Altes mit Neuem.