Ein Service der Stadt Wien

Jahr des Zu-Fuß-Gehens

Wien ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität. Ein Kennzeichen für hohe Lebensqualität in Städten ist, ob die Menschen häufig und gerne zu Fuß gehen. In Wien ist dies der Fall. Um das hohe Niveau beim Zu-Fuß-Gehen zu halten, benötigt es umfangreiche Maßnahmen, sowohl im Bereich der Infrastruktur als auch bei der Kommunikation.

Ein Jahr lang machte die Mobilitätsagentur auf das Zu-Fuß-Gehen und seine Vorteile für Mensch und Stadt aufmerksam. 66 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung die Jahreskampagne war eine gute bis sehr gute Idee.  Die Wien zu Fuß App wurde 12.000 heruntergeladen, 80.000 Fußwegekarten verteilt und die Veranstaltungen im Jahr des Zu-Fuß-Gehens, wie das Streetlife Festival und das Urban Village waren gut besucht.

Die Evaluierung zeigt, dass die Kampagne von der Wiener Bevölkerung überwiegend positiv aufgenommen wurde. Mehr zur Evaluierung finden Sie hier: Jahr des Zu-Fuß-Gehens: Von den Wienerinnen und Wienern positiv aufgenommen
Evaluierungsbericht zum Jahr des Zu-Fuß-Gehens 2015

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Das Jahr des Zu-Fuß-Gehens in Bildern

Im Jahr des Zu-Fuß-Gehens ist die Mobilitätsagentur bei zahlreichen Veranstaltungen. Alle Fotos vom Streetlife Festival finden Sie unter www.streetlife-festival.at.

Wien zu Fuß Report 2015 – Daten und Fakten zum Fußverkehr.
Derzeit spielt der Fußverkehr in der Grundlagenforschung und in der städtischen Verkehrsplanung noch eine untergeordnete Rolle. Im „Jahr des Zu-Fuß-Gehens“ veröffentlicht die Mobilitätsagentur Wien erstmals einen Report zu diesem Thema. Neben wissenswerten Daten und Fakten liefert dieser Erkenntnisse zum Fußverkehr aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die aus den Statistiken gewonnenen Erkenntnisse
bildeten die Basis der Kampagne Jahr des Zu-Fuß-Gehens. Lesen Sie mehr zum Wien zu Fuß Report 2015

Download Wien zu Fuß Report (pdf)

 

Kampagnenauftakt
Beim Silvesterpfad am 31. Dezember 2014 wurde das “Jahr des Zu-Fuß-Gehens” mit dem tanzenden “Wien zu Fuß”- Logo zum Leben erweckt. Tausende BesucherInnen erhielten gratis Schuhlöffel als kleine Aufmunterung, im Jahr 2015 das Zu-Fuß-Gehen besonders zu schätzen. 31. Jänner 2014 Start der Jahreskampagne beim Silvesterpfad

 

Gute Argumente fürs Zu-Fuß-Gehen

Im Grundsatzbeschluss Fußverkehr des Wiener Gemeinderats und im Fachkonzept Mobilitäts des Stadtenwicklungsplans (STEP) sind die Ziele der Stadt Wien zum Fußverkehr festgehalten. Diese umfassen u. a. die Umsetzung von FußgängerInnen- und Begegnungszonen, der Ausbau der Flaniermeilen, Ausweitung von Tempo 30 in Wohngebieten sowie Mobilitätsmanagement und Bewusstseinsbildung.

Zu-Fuß-Gehenstärkt die Gesundheit Dr. Piero Lercher, Leiter des Referats für Umweltmedizin der Ärztekammer Wien, Sportarzt, Präventiv-, Umwelt- und Arbeitsmediziner: „Wer regelmäßig geht, trainiert die Ausdauer und erhöht die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Zu-Fuß-Gehen beugt Zivilisationskrankheiten wie Fettleibigkeit, Bluthochdruck oder Diabetes vor. Letztendlich kann, wer häufig zu Fuß geht, besser abschalten und entspannen, womit auch die Stimmungslage profitiert.“ Mehr dazu: GeHsundheit Broschüre “Gehen und Gesundheit”

 

steigert die Lebensqualität, ermöglicht Begegnungen, Kommunikation und Interaktion. So wird das Leben in der Stadt zu einem Miteinander. Jan Gehl, Stadtplaner: “Es gibt einen sehr simplen Anhaltspunkt. Schauen Sie, wie viele Kinder und alte Menschen auf Straßen und Plätzen unterwegs sind. Das ist ein ziemlich zuverlässiger Indikator. Eine Stadt ist nach meiner Definition dann lebenswert, wenn sie das menschliche Maß respektiert. Wenn sie also nicht im Tempo des Automobils, sondern in jenem der Fußgänger und Fahrradfahrer tickt. Wenn sich auf ihren überschaubaren Plätze und Gassen wieder Menschen begegnen können. Darin besteht schließlich die Idee einer Stadt.” mehr

 

ist umweltschonend und emissionsfrei Der Ausstoß von Schadstoffen beim Zu-Fuß-Gehen wird von Fachleuten mit Null angegeben.

 

verursacht keinen Lärm Fast vier von zehn Österreicherinnen und Österreicher leiden unter einer zu hohen Lärmbelastung. Dauerhafte Lärmbelastung kann zu Schlafstörungen, erhöhtem Blutdruck, Konzentrationsstörungen, Herz-Kreislauferkrankungen und sogar Diabetes führen. Der größte Lärmerreger ist der Kfz-Lärm. mehr

 

 

 

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