Vier junge Freundinnen posieren lachend vor der größten Wienkarte aller Zeiten am Rathausplatz. Foto von Christian Fuerthner

Jahr des Zu-Fuß-Gehens 2015

Beim Wiener Silvesterpfad wurde das „Jahr des Zu-Fuß-Gehens 2015“ begrüßt. Die Kampagne der Mobilitätsagentur Wien machte ein Jahr lang auf das Zu-Fuß-Gehen und seine positiven Auswirkungen auf Mensch und Stadt aufmerksam. Im Oktober war Wien dann die Hauptstadt des Fußverkehrs –  Fachleute aus aller Welt nahmen an der internationalen Konferenz Walk21 in Wien teil.

Produkte und Angebote wie die Wiener Fußwegekarte und die Wien zu Fuß App zum Schritte zählen und Wege finden machen das Zu-Fuß-Gehen für die Wienerinnen und Wiener noch komfortabler.

Veranstaltungen und Events machten den öffentlichen Raum mit allen Sinnen erfahrbar. So luden die beliebten „Geh Cafés“ ein, Wiener Grätzel neu zu entdecken. Das Streetlife Festival verwandelte am 12. und 13. September die Babenbergerstraße ins größte öffentliche Wohnzimmer der Stadt.

Jahr des Zu-Fuß-Gehens: Von den Wienerinnen und Wienern positiv aufgenommen

Die Evaluierung zeigt, dass die Kampagne von der Wiener Bevölkerung überwiegend positiv aufgenommen wurde. 66 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, diese Jahreskampagne war eine gute Idee. Ein Viertel der Wienerinnen und Wiener wünscht sich überdies eine Fortsetzung des Jahrs des Zu-Fuß-Gehens. Ein Drittel der Wienerinnen und Wiener wurde durch die Kampagne motiviert, mehr zu Fuß zu gehen und die Stadt per pedes neu zu entdecken.

 

Das Image Wiens als Stadt fürs Zu-Fuß-Gehen ist im Kampagnenzeitraum gestiegen. Sowohl der Komfort und die Attraktivität, als auch die Sicherheit werden von den Wienerinnen und Wienern besser bewertet als vor dem Jahr des Zu-Fuß-Gehens. Das ergab eine quantitative Umfrage, die im Herbst 2015, vom Marktforschungsinstitut Marketagent durchgeführt wurde.

Ein Höhepunkt im Jahr des Zu-Fuß-Gehens war das Streetlife Festival. Das zweitägige Straßenfest lockte 20.000 Besucherinnen und Besucher an und hat einen sehr hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Es ist einem Viertel der Wienerinnen und Wiener ein Begriff. Das Jahr des Zu-Fuß-Gehens insgesamt erzielte gute Bekanntheitswerte: 40,3 Prozent kennen ein oder mehrere Elemente der Kampagne. Mehr zur Evaluierung finden Sie im Bericht: Evaluierungsbericht Jahr des Zu-Fuß-Gehens

Wien zu Fuß Report 2015 – Daten und Fakten zum Fußverkehr.

20150303_PK Wien zu Fuss Report_Christian Fuerthner (11)Derzeit spielt der Fußverkehr in der Grundlagenforschung und in der städtischen Verkehrsplanung noch eine untergeordnete Rolle. Im „Jahr des Zu-Fuß-Gehens“ veröffentlicht die Mobilitätsagentur Wien erstmals einen Report zu diesem Thema. Neben wissenswerten Daten und Fakten liefert dieser Erkenntnisse zum Fußverkehr aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Die aus den Statistiken gewonnenen Erkenntnisse bildeten die Basis der Kampagne Jahr des Zu-Fuß-Gehens. Wien zu Fuß Report 2015