Im vergangenen Herbst wurden in der Donaustadt und in Favoriten eifrig Street Points gesammelt. Insgesamt 23 Schulen und über 7.000 Kinder machten beim Bewegungsspiel der Stadt Wien mit. Sowohl in der Donaustadt als auch in Favoriten erhielt das Team mit den meisten gesammelten Schritten ein Preisgeld. Damit konnten die Schulen ein zusätzliches Bewegungsprojekt ihrer Wahl realisieren. Wir haben eine der Siegerschulen vor Ort besucht. Die private Volksschule am Kagraner Platz hat im vergangenen Jahr mit 965 Durchschnittspunkten die Höchstzahl an Street Points in der Donaustadt erreicht. Ursula Palme, Direktorin der Schule, erzählt:

„Die Kinder waren von Anfang motiviert dabei. Immer wieder haben sie sich gewünscht, dass wir gemeinsam Punkte sammeln gehen. Die Kinder sind aber auch sehr viel in ihrer Freizeit gegangen. Ich konnte dann am Wochenende oft sehen, wie die Punkte steigen.“

„Street Points hat wirklich Spaß gemacht. Ich bin auch mit meiner Familie öfter spazieren gegangen und habe Punkte geholt“, verrät uns Hanni, 8 Jahre.

Da alle Teilnehmenden einen eigenen Registrierungs-Chip erhielten, gab es oft regen Austausch über die jeweilige Punktezahl. Gleichzeitig war den Kindern bewusst, dass die Punkte der gesamten Schule zählten. Das gemeinsame Erfolgserlebnis stand damit im Vordergrund. An einem Mittwochmorgen um 8.30 Uhr können die SchülerInnen den Gewinn ihrer gesammelten Street Points zum ersten Mal ausprobieren. Mit dem Preisgeld hat Direktorin Ursula Palme verschiedene Spiele und Geräte für den Bewegungsraum gekauft.

„Wir sind eine Privatschule, uns gibt es erst seit vier Jahren. Deswegen wollten wir gerne in Materialien investieren, die wir langfristig benutzen können“, sagt Ursula Palme.

Die Direktorin hat zum einen in Materialien investiert, die das Lehrpersonal schon länger haben wollte, wie etwa ein Sprungtuch. Andererseits wurden auch abwechslungsreiche Bewegungsgeräte wie Pedalos, ein Balancierbrett oder Massagebälle besorgt, welche die Kinder in den Pausen frei und alleine nutzen können. Spiele, bei denen die Kinder gemeinsam zusammenhelfen müssen, stärken zusätzlich die Gruppendynamik und das soziale Lernen. Dass die Kinder Gefallen an den neuen Bewegungsmaterialien haben, ist offensichtlich. Eine dreiviertel Stunde herrscht vergnügtes Treiben und Ausprobieren. Während die Kinder noch motiviert spielen, meint Ursula Palme:

Wir haben uns sehr gefreut über das Projekt und die Unterstützung! Und würden jederzeit wieder bei Street Points teilnehmen.“

Wie funktioniert Street Points?

In den Bezirken werden Street Point Boxen aufgehängt. Im Vorbeigehen an diesen Boxen können alle Mitspielenden durch Antippen mit Chip oder Teilnahmekarte Punkte sammeln und Preise gewinnen. Ziel des Bewegungsspiels ist es, spielerisch mehr Bewegung in den Alltag zu bringen, neue Plätze im Grätzl kennenzulernen und gemeinsam ein großes zu Ziel haben: Das Klima zu schützen und zum Climate Hero zu werden.

Street Points“ wird unterstützt von: Mobilitätsagentur Wien, Bildungsdirektion Wien, Bezirksvorstehung Donaustadt, Bezirksvorstehung Favoriten, Wiener Gesundheitsförderung, Wiener Kinderfreunde und Stadt Wien – Bildung und Jugend.

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