Fakten

Mehr Bänke! Petition für freie Sitzgelegenheiten ohne Konsumzwang

Wie viele Sitzbänke gibt es in Wien? Wie viele Sitzbänke gibt es in der Stadt, auf denen jede und jeder sich ausruhen kann? Warum Bänke wichtig fürs Zu-Fuß-Gehen sind und warum eine Petition nun mehr Sitzgelegenheiten in der Stadt fordert, erklärt Hanna Schwarz von geht-doch.wien, Initiatorin der Petition.

Wienerinnen und Wiener legen ein Drittel ihrer Wege zu Fuß oder mit dem Rad zurück. Potenzial nach oben ist vorhanden.

Rund ein Drittel ihrer Wege legen die Menschen in Wien, laut der Verkehrserhebung 2018 der Wiener Linien, mit eigener Muskelkraft zurück. Sie fahren mit dem Rad zur Arbeit, gehen zum Einkaufen und bringen ihre Kinder zu Fuß oder mit dem Rad in den Kindergarten. Das ist klimaschonend, gesund und praktisch.

Wie wird eine Straße zur Schulstraße?

Nach dem erfolgreichen Pilotversuch im Herbst 2018 kann die Schulstraße nun auch auf weitere Standorte ausgeweitet werden. Was sind die Kriterien dafür? Hier haben wir die wichtigsten Informationen für Bezirke und Schulen zusammengefasst.

So könnte die neue Rotenturmstraße aussehen

Mehr Platz zum Flanieren, Spazieren und Einkaufen, frisch gepflanzte schattenspendende Bäume und zusätzliche Flächen für Schanigärten. Im schönen neuen Pflasterlook könnte die beliebte Rotenturmstraße im ersten Bezirk schon nächstes Jahr erscheinen. „Wenn uns eine gemeinsame Finanzierung ähnlich wie in der Herrengasse gelingt, dann kann die neue Rotenturmstraße so aussehen, wie auf dem Rendering: eine wunderschön […]

Wer GEHT in die Schule? Wie Bewegung das Gehirn fit macht.

Mehr als 200.000 Schülerinnen und Schüler machen sich tagtäglich in Wien auf den Weg in die Schule. Während manche zu Fuß unterwegs sind, werden andere mit dem Auto bis vor die Schultür chauffiert. Was viele nicht wissen: Die Art des Schulwegs wirkt sich auf die Schulleistung aus. Und dabei gilt: Kinder, die zu Fuß in […]

Wohnstraße Staglgasse: Im 15. wird’s bunt.

Die Wohnstraße in der Staglgasse, in Rudolfsheim-Fünfhaus erstrahlt seit kurzem in bunten Farben. Durch spielerische grafische Muster sollen Kinder und AinrainerInnen eingeladen werden die Wohnstraße zu nutzen. Andererseits signalisiert die Gestaltung  den motorisierten VerkehrsteilnehmerInnen, dass es sich bei der Staglgasse um eine Wohnstraße handelt. Durchzugsverkehr ist in Wohnstraßen verboten.

So geht Wien.

Für den Wien zu Fuß Report wurden 4.600 Wienerinnen und Wiener direkt auf den Gehsteigen dieser Stadt befragt. Was gefällt Ihnen am Zu-Fuß-Gehen? Was stört Sie? Was wünschen Sie sich? Die Ergebnisse und was sie bedeuten hat Petra Jens, Beauftragte für Fußverkehr zusammengefasst.

Kennzeichnung öffentlicher Durchgänge kommt gut an

Wissen macht schnell. Wer über öffentliche Durchgänge in seiner Umgebung Bescheid weiß, kommt rascher voran. Und hat beim Zu-Fuß-Gehen einen Vorteil gegenüber allen anderen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern.

Von der Stadt der kurzen (Fuß-)Wege

Sie haben etwas Geheimnisvolles, die sogenannten „Durchhäuser“ von Wien. Rund 700 solcher Durchgänge gibt es in der Stadt. Sie erlauben Zu-Fuß-Gehenden Abkürzer durch Wohnanlagen, Hinterhöfe und Passagen. Abseits vom Straßenlärm bieten sie angenehme Wegeverbindungen, die noch dazu Zeit sparen.

Stairmotivation – Ohrwurm zum Mitgehen

Im Mai 2017 motivierten Studierende der Universität für Bodenkultur mit Songtexten auf Stiegen in U-Bahn-Stationen zum Gehen. Doch hat die Stairmotivation funktioniert? Die Ergebnisse der Untersuchung liegen vor. Hier zusammengefasst von Juliane Stark, vom Institut für Verkehrswesen der Universität für Bodenkultur.