Mariahilfer Straße: Fußgängerzone bleibt.

Mit mehr als 1.000 Stimmen Vorsprung entschieden sich die Anrainer des sechsten und siebenten Bezirks für die Verkehrsberuhigung.

17.630 Anrainerinnen und Anrainer des sechsten und siebenten Bezirks haben sich für eine Beibehaltung der Verkehrsberuhigung der Mariahilferstraße ausgesprochen. Eine knappe Mehrheit von 53,2 Prozent sagt damit JA zur Fußgänger- und Begegnungszone.

Das Fahrradfahren wird in der Mariahilferstraße weiterhin erlaubt sein. Dafür stimmten 52,9 Prozent.

Mehr als 30.000 Kuverts wurden im sechsten und siebenten Bezirk abgegeben. Rund zwei Drittel der Anrainerinnen und Anrainer beteiligten sich an der Umfrage zur Zukunft der Flaniermeile.

Das Ergebnis im Detail lesen Sie hier

5 Kommentare

Hans Doppel sagte am 10.03.2014, 11:27:
Hallo! Bei allem Jubel seid ihr euch hoffentlich schon bewusst, dass die leidige Mini-FUZO, auf die sich die scheidende BVin Kaufmann so draufsetzte, mit ein "Killerargument" war, den Bus 13A aus der MaHü zu kippen und gleich dazu die Radlerei auch! Letzteres ist vorläufig wohl (noch) nicht der Fall!? Wenn man abgefragt hätte nach einer durchgängigen City-Buslinie vom Ring zum Gürtel, hätte man wohl auch eine Mehrheit bekommen und wäre damit den Wünschen Gehschwacher, älterer Leute und Behinderten entgegen gekommen, die sich eine solche Linie wünschen!
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Maria Grundner sagte am 11.03.2014, 10:34:
Vielen Dank für den Kommentar! Die neue umgestaltete Mariahilferstraße wird zum Gehen einladen. In der Mariahilferstraße wird ganzheitlich Barrierefreiheit umgesetzt werden. Mit vielen Sitzgelegenheiten und dem durchgehenden niveaufreien Straßenraum werden sich vor allem Menschen mit Gehbehinderungen leichter tun. Zwischen Ring und Gürtel gibt es dann auch noch entlang der Mariahilferstraße die U-Bahnlinie U3. Jeweils die Stationen Westbahnhof, Zieglergasse, Neubaugasse und Museumsquatier haben Ausgänge mit Aufzügen direkt in der Mariahilferstraße. Die barrierefreie Erschließung mit den Öffis ist demnach überdurchschnittlich hoch gegeben.
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Susanne Lenhart sagte am 11.03.2014, 20:33:
Überraschung- zu Fuß gehen konnte man vorher auch schon ... auf superbreiten Gehsteigen. 25 Millionen (und davor über eine Million für Gehirnwäsche und Baby-Hundi-Baba-Plakate) angesichts allgemeinen Sparzwangs? Zuwenig Geld für Studienplätze, Pflege, Pensionen - aber für ein unnötiges Prestigeprojekt ist es natürlich da. Verkehrsberuhigung? Verkehrsverlegung! Und jetzt gehen wir alle auf die Mariahilfer Straße spielen und in Wassertischen planschen. Nach dem sauteuren Umbau natürlich.
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Kathrin Ivancsits sagte am 12.03.2014, 14:40:
Die Neugestaltung der Straße ist ein wesentlicher Baustein zur Stärkung des umweltfreundlichen Verkehrs. Mehr Platz für die Menschen verbessert zusätzlich die Lebensqualität. Dies zeigen zahlreiche ähnliche Maßnahmen in der ganzen Welt. Beispielsweise der Times Square in New York. Der Trend geht weltweit in Richtung Lebensqualität steigern und gesunde Umwelt erhalten. Ja, auf den ersten Blick mögen die Gehsteige breit erscheinen. Wenn man bedenkt, das jeden Tag bis zu 75.000 Menschen auf diesen Gehsteigen unterwegs sind, wirkt der Platz schon kleiner. Hinzu kommen Schanigärten, Würstelstände, Mistkübel und ein paar wenige Bankerl, etc. die auch auf den Gehsteigen Platz finden müssen. Zum bequemen Zu-Fuß-Gehen braucht es mehr Platz. Dieser wird nun geschaffen. Eine aktuelle Befragung hat übrigens ergeben, dass sich die Wienerinnen und Wiener eine Einschränkung des Autoverkehrs und mehr Grünflächen im öffentlichen Raum wünschen. Hier finden Sie die Ergebnisse der Befragung
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Susanne Lenhart sagte am 12.03.2014, 23:46:
Wie schon gesagt - der Autoverkehr wurde nicht eingeschränkt, sondern nur verlegt. Mehr Grünflächen: wo werden die jetzt genau sein? Spielgeräte und Bankerln sind Grünflächen? Wünschen kann man sich alles Mögliche und Befragungen gibts wie Sand am Meer. Gleichzeitig soll auf den Steinhofgründen gebaut werden, wie passt das zu dem Konzept? 25 Millionen für ein paar Hundert Meter "Flaniermeile" - zahlen sollen übrigens alle dafür, befragt wurden nur zwei Bezirke und dann auch noch lustigerweise Nichtstaatsbürger. Hätte das eine andere Partei gemacht, wären die Grünen auf die Barrikaden gestiegen. Nur vorsichtshalber: ich bin dort nie mit dem Auto gefahren. Ich gehe sehr viel zu Fuß. Ich fahre mit den Öffis. Trotzdem erschließt sich mir die Sinnhaftigkeit des Projektes nicht.

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