4 Dinge, die Sie über das Donaufeld wissen sollten.

Das Donaufeld ist ein Teil vom 21. Bezirk Floridsdorf und quasi das unterste Zipferl. Wie der Name schon sagt, geht es hier ums Wasser. Um Donauwasser nämlich, aber nicht nur.

Alte und Neue Donau

Das Donaufeld ist, wenn man so will, das Freibad Floridsdorfs. Entweder geht es im Sommer (und man sieht Hartgesottene, die rund ums Jahr baden gehen) in die Neue Donau, also in das Entlastungsgerinne, das dem Hochwasserschutz dient, oder in die Alte Donau. Der Altarm der Donau, an dem es heute zahlreiche Bäder und öffentliche Bade- und Liegewiesen gibt.

Foto: Peter Gugerell https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Gugerell

Bischof von St. Pölten im Donaufeld?

Doch recht kurios ist die Geschichte der Pfarrkirche Donaufeld. Dies ist nämlich die drittgrößte Wiens und der von weitem sichtbare Turm ist mit seinen 96 Metern der höchste Kirchturms links der Donau in ganz Österreich. Doch warum? Die Kirche hätte eigentlich der Bischofssitz von Niederösterreich werden sollen. Doch als die Kirche fertig war, entschied man sich anders. Sie ist auf alle Fälle einen Besuch wert. Im Endeffekt wurde St.Pölten und nicht Floridsdorf die Hauptstadt Niederösterreichs.

Foto: ©Bwag https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Bwag

Donaufeld – Zielgebiet der Stadtentwicklung

Das Zielgebiet Donaufeld ist circa 60 Hektar groß. Nachdem die Entwicklung zwischenzeitlich abgeschlossen war, wurde das Donaufeld im Stadtentwicklungsplan 2025 wieder als Zielgebiet ausgewiesen. Das bedeutet, dass hier ganz bewusst die Stadt sinnvoll erweitert werden soll. Infos: https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/zielgebiete/donaufeld/

Benzin aus dem Donaufeld

Im Donaufeld gab es bis in die 70er Jahre eine Raffinerie. Was wir – vielleicht ein bisschen größer – eher von der Fahrt zum Flughafen kennen, gab es auch hier einmal. Manche Quellen behaupten, es war die älteste Raffinerie der Welt. Es wurde unter anderen Leichtbenzin, das als Putzmittel verwendet wurde, hergestellt, mit dem schönen Namen „Floridsdorfer Fleckwasser“. Heute wird kein Putz- oder Autobenzin mehr hergestellt.

2 Kommentare

Stephan Fickl sagte am 05.11.2021, 15:20:
Der schöne Platz rund um die Kirche wäre noch schöner, wenn er von den parkenden Autos befreit wäre. Da würde ich mich gerne aufhalten und auch das Durchgehen wäre viel schöner. Das wäre auch im Hinblick auf das Vorhaben eines "grünen" Bandes zwischen Floridsdorf und Kagran wichtig. Und wenn ich schon dabei bin, bitte auch die Gehsteige in der Nordmanngasse vom Kinzerplatz bis zur Fultonstraße von den Autos befreien. #freethetrottoirs Übrigens wurde auch Gas produziert im Donaufeld und Flugzeuge und Straßenbahnen
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Christian Rupp sagte am 05.11.2021, 15:26:
Danke für den Kommentar. Wir sind gemeinsam mit den Bezirken dabei, Florisdorf und auch die Donaustadt komfortabler für alle zu machen, die gerne Zu-Fuß-Gehen gehen. Bei Interesse gerne mal hier vorbeischauen https://www.wienzufuss.at/lido-geht/
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