Parkpickerl in ganz Wien: So geht es in die Naherholungsgebiete

Mit 1. März 2022 wird in fast ganz Wien das Parkpickerl eingeführt. Hietzing, Liesing, Floridsdorf und die Donaustadt kommen unter anderem als Parkpickerlzonen dazu. Ein Grund, weniger spazieren zu gehen ist das aber nicht.

Obwohl es nicht ganz logisch ist, aber manches Mal verständlich: Viele sind es gewohnt, mit dem Auto zu den Naherholungsgebieten am Stadtrand zu fahren, um dort die Natur zu genießen. Das ist mit der Einführung des Parkpickerls in ganz Wien nicht mehr so leicht möglich. Doch wie tun mit Kinderwagen oder anderen sperrigen Dingen? Die Öffis benutzen. Das geht meist recht gut und Sie können gleich das Schrittekonto auf der Wien zu Fuß-App vergrößern.

Wir haben in drei neuen Parkpickerl-Regionen je eine Route für einen Spaziergang gefunden, wo sowohl der Start- als auch der Endpunkt mit den Öffis gut erreichbar ist. Der große Vorteil: Man muss nicht mehr zum Startpunkt zurück. Das vergrößert einfach die Möglichkeiten neuer Wege.

Von Stammersdorf nach Strebersdorf

Manche kennen die Gegend vielleicht vom Weinwandertag. Wir haben – anders als beim Weinwandertag – eine Route gewählt, die zwar auch an der Endstelle Stammersdorf beginnt, wir gehen – am Fuße des Bisambergs über die Kellergasse und die Weinberge – nach Strebesdorf.

Hier geht es zur Tour Von Stammersdorf nach Strebersdorf

Durch den Lainzer Tiergarten

Mit der S-Bahn hin, mit der U4 nach Hause. So stellt sich unser Tour durch den Lainzer Tiergarten dar. Das ehemalige kaiserliche Jagdgebiet ist riesig und ein Ausflugsklassiker nicht nur für Wiener:innen.

Hier geht es zur Tour Durch den Lainzer Tiergarten

Entlang der Liesing

Entlang der Liesing gehen wir bei dieser Tour. Wir starten beim Bahnhof Liesing und gehen entlang des Baches bis zu den bekannten Wohntürmen von Alterlaa.

Hier geht es zur Tour Von Liesing nach Alterlaa

Weitere Routen in und rund um Wien finden Sie auf unserer Tourensammlung. Viel Spaß beim Gehen!

2 Kommentare

Helmut Hockauf sagte am 25.02.2022, 10:37:
Alles schön und gut, aber wenn man gehbehindert ist, ist man ab nun von der Erholung ausgeschlossen. Wenn ein Kilometer zur Herausforderung wird. Danke sehr sozial. Behinderte wieder ausgeschlossen, wenn auch das Fahrrad nicht mehr drin ist
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Agnese sagte am 26.02.2022, 09:45:
DANKE für die Anregungen. Bin noch nie in "Wolf in der Au" gewesen - werde ich bald einmal ausprobieren. Und ich sehe auch die geniale Möglichkeit nicht einen Rundweg gehen zu müssen, manchmal auch nach Lust und Laune einfach zur nächsten Öffi-Station und so die Wanderung sehr flexibel zu gestalten - mal länger, mal kürzer
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