Spaziergang zur Frauengeschichte Wiens

Das Wirken von Frauen in der Gesellschaft ist im öffentlichen Raum kaum sichtbar. So tragen beispielsweise nur acht Prozent aller Straßen, Plätze und Parks in Wien weibliche Straßennamen. Bei einem kulturhistorischen Spaziergang am 25. März 2013, wollen wir den Blick der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die weibliche Stadt-Geschichte lenken.

Collage zum Frauenspaziergang_Copyright Petra Unger„Frauen gehen im Alltag häufiger zu Fuß als Männer. Dabei erfahren sie allerdings wenig über die Geschichte der Frauen, die unsere Stadt mit geprägt haben. Straßennamen, Denkmäler und Gedenktafeln erinnern vorwiegend an die Leistungen von Männern.“, so Petra Jens, Beauftragte für Zu-Fuß-Gehende.

Kulturvermittlerin Petra Unger führt von Rudolfsheim-Fünfhaus über den Gürtel nach Neubau und lenkt den Blick auf Geschichte(n) – aus Vergangenheit und Gegenwart. Petra Unger: „Dem Vergessenen, Noch-Nicht-Erzählten und den Nicht-Beachteten der Geschichte gehört meine Leidenschaft. Ein neues Bewusstsein zu schaffen im Umgang mit Geschichte, vor allem mit Frauengeschichte, ist mir besonders wichtig, um Frauen dadurch zu stärken und Männern einen neuen Blick auf Geschichte und Stadt zu eröffnen.“

Wien zu Fuß lädt Sie herzlich ein mitzuspazieren!
Anmeldung unter office@mobilitaetsagentur.at

Details zum Wann und Wo finden Sie im Spaziergang-Kalender

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