Führung

Aktuelle Termine

26.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Essbarer, klingender Gemeindebau
Erleben Sie den essbaren, klingenden Gemeindebau!

Kräuterexpertin Alexandra Maria Rath und wohnpartner laden Sie ein, den Wiener Gemeindebau auf der Suche nach essbaren Wildpflanzen zu erkunden. Erfahren Sie Wissenswertes über den Gemeindebau von Michael Pötzelsberger von wohnpartner, begleitet von Liedern, die an den ESC erinnern, von Werkelmann Gerhard Krems. Ohne auf den Naturschutz zu vergessen, wird Botanisches und Kulinarisches anschließend im Grätzl-Zentrum Krieau verkostet.

Exkursionsleitung: Alexandra Maria Rath (Kräuterpädagogin und Autorin Wildes Wien), Michael Pötzelsberger (wohnpartner), Gerhard Krems (Werkelmann)
26.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Wagramer Straße – Leben im Spannungsfeld von Verkehr und Aufenthaltsqualität
Die Wagramer Straße ist eine der wichtigsten Ausfallstraßen Wiens – eine direkte Verbindung vom Marchfeld bis ins historische Zentrum. Doch sie ist weit mehr als eine Verkehrsachse: Entlang dieser Straße leben, arbeiten und bewegen sich täglich tausende Menschen. Auf unserem Spaziergang vom Donauzentrum bis zur Meißauergasse entdecken wir, wie durchdachte Stadtplanung aus einem breiten Verkehrsband einen urbanen Raum mit Aufenthaltsqualität, Grünbereichen, Wasserspiele und neuen Möglichkeiten für Begegnung entstehen lässt.

Exkursionsleitung: Clarissa Knehs, Daniela Weisberger (Stadt Wien – Abteilung für Architektur und Stadtgestaltung)
27.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Liesing: Wohnquartier statt Industriegebiet
Atzgersdorf durchlebt im Augenblick eine tiefgreifende Metamorphose. So wie es schon vor über 100 Jahren vom landwirtschaftlich geprägten Straßendorf zum Industrie- und Arbeiter*innenviertel wurde. Der wirtschaftliche Strukturwandel und andere Faktoren führten gegen Ende des vorigen Jahrhunderts zu einer Stagnation. Ein Teil von Atzgersdorf präsentierte sich als Konglomerat aus Gewerbeflächen, Brachflächen, nicht nutzbaren Grünräumen, isolierten Wohnbereichen, verkehrsreichen Straßen, Sackgassen und Barrieren aller Art.
Mittlerweile ist Atzgersdorf auf dem Weg zu einem neuen und modernen Stadtteil. Die Suburbanität hinter sich lassend und aufbauend auf den vorhandenen Identitäten, schält sich ein neues Selbstbild heraus und es entsteht Stadt im besten Sinn. Neben der Vielzahl an Wohnungen, aber auch Geschäften und Gastronomie werden in Atzgersdorf zukünftig zwei große Parks der Bevölkerung zur Verfügung stehen, ein Schulcampus wurde bereits errichtet, die bislang temporären Kulturaktivitäten werden permanente und insgesamt wird es zukünftig mehr als 15 ha zusätzliche Grün- und Freibereiche geben.
Der Spaziergang durch die neuen Strukturen von Atzgersdorf führt zu den ehemaligen UNILEVER-Gründen, zur Sargfabrik und zum Carré Atzgersdorf. Dabei gibt es interessante Einblicke in die Hintergründe und Mechanismen des Stadtplanungsprozesses und Aufschluss darüber, warum das neue Atzgersdorf so ist, wie es ist.

Exkursionsleitung: Volkmar Pamer, ehemaliger Projektkoordinator "Zielgebietsmanagement - Liesing-Mitte", Stadt Wien
27.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Sozial & Aktiv: Eine grüne Tour zum Leben in Meidling
Circa 100 Gemeindebauten aus verschiedenen Ären befinden sich in Meidling. Manche davon gehören zu den ersten aus dem „Roten Wien“ und sind burgartig mit verschiedenen Lichthöfen gebaut.
Viele davon stehen heute unter Denkmalschutz. Die Bäume, die dort in den 1920er und 1930er Jahren gepflanzt wurden, bieten heute Schatten und Abkühlung an heißen Sommertagen. Doch warum gibt es in alten Gemeindebauten gewachsene, große und gesunde Bäume, wenn manch ein Stadtbaum nur ein Durchschnittsalter von 25 bis 30 Jahren erreicht?
Durch solche Vergleiche und Fragestellungen während der Tour werfen wir einen kritischen Blick auf die Grünflächen von gestern und heute.

Exkursionsleitung: Selin Altan Huber, Austria Guides For Future
27.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Vom Park zur Wohnstraße - Aufwertung des öffentlichen Raumes im 5. und 6. Bezirk
Wir spazieren vom Barbara Prammer Park, ehemals ein Parkplatz, an der Rechten Wienzeile 2B, 5. Bezirk, über den neugestalteten Naschpark (ebenfalls ein ehemaliger Parkplatz) in den 6. Bezirk in die verkehrsberuhigte und aufgewertete Wohnstraße Luftbadgasse. Erklärt werden die Transformationsprozesse, die zu bewältigenden Herausforderungen, um die Ziele für den öffentlichen Raum Wiens zu erreichen. Umnutzungen von stark versiegelten Flächen zu Grünoasen und hochwertigen Aufenthaltsorten für die Bürger*innen werden sichtbar gemacht und mit Ihnen diskutiert.

Exkursionsleitung: Leonie Wrighton und Henny Raimund (Stadt Wien - Abteilung für Architektur und Stadtgestaltung)
28.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Supergrätzl Favoriten – Wiens erster Superblock von der Planung zur Realisierung
Bei diesem Spaziergang durch das Supergrätzl Favoriten bieten Mitarbeiter*innen der Stadt Wien einen Einblick in das Pilotprojekt Supergrätzl Favoriten. Welche Ziele wurden mit dem Projekt verfolgt? Was ist umgesetzt worden?

Wir begehen das neu gestaltete Grätzl und erfahren mehr über die umgesetzten Verkehrslösungen (Diagonalfilter), Begrünungs-, und Kühlungsmaßnahmen sowie über die Aufenthaltsqualität und Nutzung. Der Spaziergang wird von Expert*innen der Magistratsabteilungen 18 (Stadtentwicklung und Stadtplanung), 19 (Architektur und Stadtgestaltung) und 28 (Staßenverwaltung und Straßenbau) durchgeführt.

Exkursionsleitung: Astrid Klimmer-Pölleritzer und Valentin Gebhardt (Stadt Wien - Stadtentwicklung und Stadtplanung), Elisabeth Irschik (Stadt Wien - Architektur und Stadtgestaltung), Leos Jirovsky (Stadt Wien - Straßenverwaltung und Straßenbau)
29.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Marktgeschichten vom Brunnenmarkt
Die Spaziergänge des Wiener Marktamts sind eine Gelegenheit, die pulsierende Atmosphäre der Wiener Märkte zu erleben, die heute beliebter sind denn je. Besucher*innen können in das tägliche Treiben eintauchen, frische Produkte erwerben und die Vielfalt an kulinarischen Genüssen aus aller Welt entdecken. Diese Rundgänge verbinden die historische Bedeutung der Märkte mit modernen Aspekten des urbanen Lebens, indem sie die Rolle der Märkte als soziale Treffpunkte und Zentren der Nachhaltigkeit und Regionalität hervorheben. Das Marktamt ermöglicht durch diese Führungen nicht nur einen authentischen Einblick in die Wiener Marktkultur, sondern fördert auch das Bewusstsein für die Wichtigkeit lokaler Handelsplätze in der heutigen Zeit.

Exkursionsleitung: OAR Alexander Hengl (Stadt Wien – Marktamt)
29.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Liesing: Wohnquartier statt Industriegebiet
Atzgersdorf durchlebt im Augenblick eine tiefgreifende Metamorphose. So wie es schon vor über 100 Jahren vom landwirtschaftlich geprägten Straßendorf zum Industrie- und Arbeiter*innenviertel wurde. Der wirtschaftliche Strukturwandel und andere Faktoren führten gegen Ende des vorigen Jahrhunderts zu einer Stagnation. Ein Teil von Atzgersdorf präsentierte sich als Konglomerat aus Gewerbeflächen, Brachflächen, nicht nutzbaren Grünräumen, isolierten Wohnbereichen, verkehrsreichen Straßen, Sackgassen und Barrieren aller Art.
Mittlerweile ist Atzgersdorf auf dem Weg zu einem neuen und modernen Stadtteil. Die Suburbanität hinter sich lassend und aufbauend auf den vorhandenen Identitäten, schält sich ein neues Selbstbild heraus und es entsteht Stadt im besten Sinn. Neben der Vielzahl an Wohnungen, aber auch Geschäften und Gastronomie werden in Atzgersdorf zukünftig zwei große Parks der Bevölkerung zur Verfügung stehen, ein Schulcampus wurde bereits errichtet, die bislang temporären Kulturaktivitäten werden permanente und insgesamt wird es zukünftig mehr als 15 ha zusätzliche Grün- und Freibereiche geben.
Der Spaziergang durch die neuen Strukturen von Atzgersdorf führt zu den ehemaligen UNILEVER-Gründen, zur Sargfabrik und zum Carré Atzgersdorf. Dabei gibt es interessante Einblicke in die Hintergründe und Mechanismen des Stadtplanungsprozesses und Aufschluss darüber, warum das neue Atzgersdorf so ist, wie es ist.

Exkursionsleitung: Volkmar Pamer, ehemaliger Projektkoordinator "Zielgebietsmanagement - Liesing-Mitte", Stadt Wien
29.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Wien-Plan 2035: Beserlpark und Parkgarage – Grüninselhopping durch Neubau und Josefstadt
Der Beserlpark ist seit über hundert Jahren ein vertrauter Begriff, aber wie ist er entstanden? Was ist notwendig, damit Neupflanzungen nicht als kümmerliche „Beserln“ enden, sondern zu stattlichen Bäumen heranwachsen? Und wussten Sie, dass so mancher Park einer Parkgarage zu verdanken ist? Ein dicht gewebtes Grün- und Freiraumnetz, in dem von jeder Wiener Wohnung nach maximal 250 Metern ein grüner Aufenthaltsraum erreichbar ist, zählt zu den wichtigen Zielen der Stadtplanung. Auf dem Weg von der neu gestalteten Bernardgasse bis zum Uhlplatz vor der Kirche Breitenfeld am Gürtel führt dieser Spaziergang zu Grünflächen aus verschiedenen Epochen. Manche lassen noch Strukturen aus dem Biedermeier erkennen, an manchen werden die Interessenskonflikte der Gegenwart manifest. Oft aber zeigt sich, wie im Zusammenwirken von Stadtverwaltung, Gebietsbetreuung und zivilgesellschaftlichem Engagement ohne viel Aufwand attraktive Orte entstehen können. Mit der Architekturjournalistin Franziska Leeb nehmen wir die Herausforderungen der Gegenwart unter die Lupe und blicken zurück in die jüngere und fernere Vergangenheit. Dabei stellen wir fest, dass die Stadt einem steten Veränderungsprozess unterworfen ist, sich manche Entscheidungen der Vergangenheit aber unauslöschlich im Stadtbild der Gegenwart eingeschrieben haben – was kein Nachteil sein muss.

Exkursionsleitung: Franziska Leeb

Vergangene Termine

01.
Mai
2026

Tag der offenen Tür im Az W

Ganztags freier Eintritt
06.
Mai
2026

Stadtteil-Führung: Park der Artenvielfalt

Sie erkunden gemeinsam mit einem Experten der MA49 den Park der Artenvielfalt und werden über die aktuellen Entwicklungen vor Ort informiert. Kommen Sie mit auf Entdeckungstour!
12.
Mai
2026

Gemma Zukunft

ABGESAGT Klangräume der Stadt – Musik und Stadtgestaltung zwischen Nestroyplatz und Praterstern
Musik und Stadtgestaltung sind in Wien eng miteinander verwoben – und entlang der Achse zwischen Nestroyplatz und Praterstern wird diese Verbindung besonders anschaulich. Am Nestroyplatz, dem Ausgangspunkt unseres Spaziergangs, treffen wir auf einen neu gestalteten Platzraum mit Brunnen, Bäumen und hoher Aufenthaltsqualität. Gleichzeitig erinnert dieser Ort an das ehemalige Leopoldstädter Theater, in dem Nestroy, Raimund und viele andere mit Singspielen und Musiktheater das Publikum begeisterten. Hier beginnt unser Blick auf historische Klangräume und ihre heutige städtebauliche Interpretation. Entlang der Praterstraße führt uns der Weg durch einen Straßenraum, der durch eine markante mittlere Baumreihe neu strukturiert wurde. Diese Gestaltung schafft Schatten, Orientierung und eine beruhigte Atmosphäre – ein neuer Rhythmus im Stadtraum. In diesem Abschnitt begegnen wir auch Orten zeitgenössischer Musikkultur: Clubs und Veranstaltungsräume, die elektronische Musik und urbane Szenen prägen. Sie zeigen, wie vielfältig Klangkultur heute im öffentlichen Raum verankert ist. Am Praterstern erreichen wir schließlich einen umfassend neugestalteten Stadtraum. Neue Bäume, großzügige Grünflächen, vielfältige Sitzmöglichkeiten und ein eindrucksvolles Wasserspiel schaffen hier eine Atmosphäre, die Bewegung, Begegnung und Klang miteinander verbindet. Der Übergang zur Venediger Au bildet den ruhigen Abschluss unseres Spaziergangs – ein grüner Raum, der zeigt, wie Stadtgestaltung Lebensqualität und akustische Entlastung zugleich schaffen kann.

Exkursionsleitung: DI Clarissa Knehs, Stadt Wien (Architektur und Stadtgestaltung)
13.
Mai
2026

Gemma Zukunft

VERSCHOBEN Saubere Sache – vom Mistplatz Favoriten zum 48er-Tandler
VERSCHOBEN auf 18.6.!
Wie gelingt Abfallvermeidung, Kreislaufwirtschaft und Sauberkeit in einer wachsenden Großstadt? Dieser Spaziergang zeigt, wie viel Know-how und Organisation im scheinbar Alltäglichen steckt – und wie die Wiener Abfallwirtschaft zum Klimaschutz beiträgt.
Vom Mistplatz Favoriten über eine Altstoffsammelinsel im 10. Bezirk bis zur Zentrale der MA 48 und den 48er-Tandler führt uns der Weg durch verschiedene Stationen. Dabei erfahren wir, wie getrennte Sammlung funktioniert, warum die Wiener Biotonne vegan ist und wer eigentlich die Wiener Waste Watcher sind.
Nach einer kurzen S-Bahnfahrt (Fahrschein nicht vergessen!) erkunden wir im 5. Bezirk, warum Wien die „sauberste Stadt der Welt“ ist und wie Klimaschutz auch durch Fassadenbegrünung oder clevere Wiederverwendung im 48er-Tandler stattfindet.
Ein Spaziergang für alle, die wissen wollen, wie zukunftsorientierte Stadtverwaltung ganz praktisch funktioniert – ressourcenschonend, nachhaltig und im Dienst aller Wiener*innen.

Exkursionsleitung: Di Nicola Simon, Leitung Außenbeziehungen, MA 48
15.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Wien-Plan 2035: Beserlpark und Parkgarage – Grüninselhopping durch Neubau und Josefstadt
Der Beserlpark ist seit über hundert Jahren ein vertrauter Begriff, aber wie ist er entstanden? Was ist notwendig, damit Neupflanzungen nicht als kümmerliche „Beserln“ enden, sondern zu stattlichen Bäumen heranwachsen? Und wussten Sie, dass so mancher Park einer Parkgarage zu verdanken ist? Ein dicht gewebtes Grün- und Freiraumnetz, in dem von jeder Wiener Wohnung nach maximal 250 Metern ein grüner Aufenthaltsraum erreichbar ist, zählt zu den wichtigen Zielen der Stadtplanung. Auf dem Weg von der neu gestalteten Bernardgasse bis zum Uhlplatz vor der Kirche Breitenfeld am Gürtel führt dieser Spaziergang zu Grünflächen aus verschiedenen Epochen. Manche lassen noch Strukturen aus dem Biedermeier erkennen, an manchen werden die Interessenskonflikte der Gegenwart manifest. Oft aber zeigt sich, wie im Zusammenwirken von Stadtverwaltung, Gebietsbetreuung und zivilgesellschaftlichem Engagement ohne viel Aufwand attraktive Orte entstehen können. Mit der Architekturjournalistin Franziska Leeb nehmen wir die Herausforderungen der Gegenwart unter die Lupe und blicken zurück in die jüngere und fernere Vergangenheit. Dabei stellen wir fest, dass die Stadt einem steten Veränderungsprozess unterworfen ist, sich manche Entscheidungen der Vergangenheit aber unauslöschlich im Stadtbild der Gegenwart eingeschrieben haben – was kein Nachteil sein muss.

Exkursionsleitung: Franziska Leeb
18.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Macht sich die Stadt ein eigenes Klima?
Beim gemeinsamen Rundgang durch den Messgarten der GeoSphere Austria erfahren Sie alles rund um Wetter und Klima. Sie lernen die verschiedenen meteorologischen Messgeräte kennen - ein Highlight dabei ist immer der Wetterballonaufstieg, und erfahren wie eine Wettervorhersage entsteht. Testen Sie außerdem Ihr Wissen um das Klima von Österreich im Allgemeinen und Wien im Besonderen. Macht sich die Stadt wirklich ein eigenes Klima? Und woher wissen wir das? Begleiten Sie unsere Stadtklimaexpertin Mag.a Astrid Kainz auf einer Tour durch die GeoSphere Austria (Standort Hohe Warte) und erfahren Sie mehr.

Exkursionsleitung: Mag.a Astrid Kainz (GeoSphere Austra)
18.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Ein Stadtteil entsteht: Öffentlicher Freiraum und das Wiener Campus-Modell
Im 10. Bezirk nahe beim Hauptbahnhof entsteht derzeit ein neuer Stadtteil, das Neue Landgut. Herzstück bildet der neue Bildungscampus Innerfavoriten. Er liegt direkt am Elisabeth-Sundt-Platz, der als Bindeglied zwischen Bildungscampus, Bibliothek und historischer Gösserhalle dient.
Maßnahmen der Klimawandelanpassung spielen bei der Gestaltung des öffentlichen Raums eine große Rolle: Viele Grünflächen und Schwammstadt-Bäume, Sonnensegel und Wasserelemente sowie ein bewusster Umgang mit sommerlicher Hitze waren zentrale Aspekte im Planungsprozess für den Elisabeth-Sundt-Platz. Bei dem Spaziergang durch das Areal geben wir Einblicke in weitere Planungsüberlegungen wie etwa zur Aufenthaltsqualität und Mehrfachnutzung.

Exkursionsleitung: Elisabeth Irschik (Stadt Wien – Architektur und Stadtgestaltung), Verena Köll (Stadt Wien – Schulen), Gerald Ollinger (Stadt Wien – Schulen)
19.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Grenzgänge: Die Natur am Rand der Stadt erwandern
Unsere Stadt Wien wächst stetig. Am Rand der Großstadt finden in den Feldern, Wäldern und Gewässern eine Vielzahl von Tieren, Pflanzen und Pilzen ihre Heimat. Der Regionalpark DreiAnger bildet eine dieser wichtigen Refugien nördlich von Wien und schafft eine unverzichtbare Grünverbindung zwischen dem Bisamberg und dem Nationalpark Donau Auen. Zusammen mit der Wiener Umweltanwaltschaft haben Sie die einzigartige Möglichkeit, diesen wertvollen Lebensraum voller faszinierender Lebewesen und seine Besonderheiten neu zu entdecken.
Dabei können Sie auch Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Wien und der Stadtgemeinde Gerasdorf bei Wien bei der Entstehung des Regionalparks gewinnen.

Achtung: Es handelt sich um eine lange Tour mit fordernder Distanz und teils unwegsamem Gelände - gutes Schuhwerk, ausreichend Verpflegung, sowie die Mitnahme eines eigenen Fernglases/Spektivs sind unbedingt zu empfehlen!

Exkursionsleitung: Wiener Umweltanwaltschaft und Stadt-Umland-Management Wien/Niederösterreich
19.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Mehrfachnutzung öffentlicher Infrastruktur
Wir starten beim Bildungscampus Gertrude Fröhlich-Sandner, wo die Freiflächen den angrenzenden Bednar – Parks mit hochwertigen Sportangeboten ergänzen und entlasten. Anschließend spazieren wir zum Campus Christine Nöstlinger, wo nicht nur die Sportkäfige, sondern auch die Wiesenflächen nach Betriebsschluss des Campus für alle geöffnet sind und eine Durchwegung und Nutzung ermöglichen. Doch nicht nur die Freiflächen - auch der Sportbereich - werden mehrfach genutzt, weshalb die Bildungscampi damit eine regelrechte Stadtteilfunktion einnehmen.

Exkursionsleitung: Marlies Fellinger (Stadtentwicklung und Stadtplanung, Stadt Wien)
20.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Kunst und kommunaler Wohnbau
Eine Entdeckungstour entlang der Engerthstraße zu Kunstwerken in und an Gemeindebauten mit Kunst im öffentlichen Raum Wien und wohnpartner. Die Tradition von Kunst am Bau ist in Wien eng mit einer sozial orientierten Baukultur verknüpft und reicht daher bis in die 1920er-Jahre des „Roten Wien“ zurück. Kunst sollte außerhalb der Museen und historischen Denkmalzonen im Stadtzentrum an den Orten des privaten Lebens zur Gestaltung des Alltags beitragen. Eine Blütezeit der Kunst am Bau waren die 1950er-Jahre, als die Stadt Wien in Reaktion auf den massiven Wohnraumbedarf zahlreiche Gemeindebauten errichtete. Entlang der Engerthstraße im 2. Bezirk lassen sich in und an den Gemeindebauten zahlreiche Beispiele für Kunst im öffentlichen Raum entdecken. Ein Spaziergang führt zu ausgewählten Beispielen aus Vergangenheit und Gegenwart.

Exkursionsleitung: Sandra Voser (KÖR Wien) & Gerhard Patzner (wohnpartner)
20.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Zurück zur Natur: Erlebnispfad zur Liesingbach-Renaturierung
Entlang des bereits renaturierten, über neun Kilometer langen Abschnitts hat sich der Liesingbach in den vergangenen 20 Jahren zu einem ökologisch intakten Gewässer und echten Naturjuwel entwickelt. Bis 2027 wird das Renaturierungsprojekt vollständig umgesetzt: Unter dem Motto „Zurück zur Natur“ werden auch die verbleibenden, bislang noch verbauten 9,2 Kilometer naturnah gestaltet. Bei einem Spaziergang entlang des Liesingbachufers erhalten die TeilnehmerInnen unmittelbare Einblicke in die laufenden Bauarbeiten. ExpertInnen der Fachabteilung Wiener Gewässer (MA 45) vermitteln dabei spannende Hintergrundinformationen zur Baustelle und zu den geplanten Maßnahmen. Ergänzend liefert Wien Kanal packende Geschichten aus der Wiener Unterwelt, erläutert die Funktionsweise eines sogenannten „Trennsystems“ und warum die Renaturierung des Gewässers nur im Zusammenspiel mit dem Bau des Liesingbach-Sammelkanals realisiert werden kann.

Exkursionsleitung: Wilfried Fellinger und Karin Weichselberger (Bauleiter und Referentin Wasserbau MA 45), Thomas Kozuh-Schneeberger (Pressesprecher MA 45), Marlies Greußing (Bauleiterin WKN)
20.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Häuser, die aus der Reihe tanzen: Vom Loos Haus zum Schwedenplatz
Viele Ecken der Inneren Stadt erscheinen uns heute vertraut und zeitlos. Doch jede Fassade war einst neu, manchmal gewagt oder gar skandalös. Worüber hat sich die Wiener Gesellschaft einst empört und wie kann sich ein Neubau heute gut in diese Schutzzone einfügen?
ESC Special: Bei diesem Spaziergang holen wir uns die Expertise von der dafür zuständigen MA 19 für Architektur und Stadtgestaltung ein und stellen sie dem Gruppenvoting gegenüber.

Exkursionsleitung: Lukas Sperlich
21.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Radtour Nord- und Nordwestbahnhof. Von alten Bahnhöfen und neuen Wohnideen
Zu Recht nannte man das 19. Jahrhundert auch das Zeitalter der Eisenbahn. Die neue Fortbewegung strukturierte maßgeblich die urbane Moderne mit. Ob Personenverkehr oder Gütertransport: Bis in die 1960er Jahre ging ohne die Eisenbahn relativ wenig. Zugleich waren die Standorte urbane weiße Flecken. Mit ihren Holzwänden oder Ziegelmauern vom städtischen Umfeld getrennt, behaupteten diese Eisenbahnareale ein Eigenleben, das eher an Kasernen, denn an städtisches Leben erinnerte. Seit nunmehr gut 20 Jahren werden diese letzten Brachflächen städtisch neu modelliert. Den Beginn machte der Hauptbahnhof Wien, gegenwärtig sind es Nord- und Nordwestbahnhof, die leistbares Wohnen, Arbeiten und nachhaltigen Klimaschutz neu definieren.
Die Erkundungstour führt uns mit dem Fahrrad durch zwei faszinierende innerstädtische Entwicklungsgebiete, die über 100 Jahre die Mobilität von Wien prägten. Gemeinsam mit dem lokalen Stadtteilmanagement Nordbahnhof/Nordwestbahnhof der Gebietsbetreuung Stadterneuerung tauchen wir ein in die Geschichte und Entwicklung der alten Bahnhofsareale.

Exkursionsleitung: Hans-Christian Heintschel (Stadt Wien - Kommunikation und Medien)
22.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Radtour ins südliche Grün: Tangentenpark und Böhmischer Prater
Ob Helmut-Zilk-Park im Sonnwendviertel, der Kempelenpark auf den ehemaligen Siemens-Gründen oder der Tangentenpark auf ungenutzten Flächen unterhalb der Südosttangente: Entlang einer Radtour besuchen wir wichtige neue Bereiche der grünen Infrastruktur im Süden von Wien. Der Ausklang findet im Böhmischen Prater statt, ein Juwel nostalgischer Unterhaltung.

Exkursionsleitung: Hans-Christian Heintschel (Stadt Wien - Kommunikation und Medien)
22.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Grünflächen und Mobilität der Zukunft auf der Wieden
Drei Verkehrsadern durchschneiden die Wieden zwischen Ring und Gürtel. Zwei von denen befinden sich aktuell im Umbau, um den Bewohnern mehr Lebensqualität und leichtere Mobilität mit Öffis und Fahrrädern zu bieten.

Der 4. Bezirk ist dicht besiedelt und, trotz exzellenten Öffi-Anbindungen, immer noch stark vom Autoverkehr geprägt. Während dieses Spazierganges quer durch den 4. Bezirk werden wir erfahren, wie eine klimafreundlichere Infrastruktur gefördert wird: die Wiedner Hauptstraße bekommt neue Straßenbahngleise und einen Zwei-Richtung-Radweg, und die Argentinier Straße wird als Teil des Super-Radwegs von der City bis nach Niederösterreich ganz zur Fahrradstraße umgebaut. Der Durchgangsverkehr wird gebremst oder eliminiert, Grünstreifen mit Sitzmöglichkeiten entlang der Straßen werden eingerichtet und neue Bäume werden gepflanzt.

Exkursionsleitung: Mechthild Bohnert (Austria Guides For Future)
22.
Mai
2026

Gemma Zukunft

Wien-Plan 2035: Vom Exerzierfeld zum Freiraumnetz – altes und neues Stadtgrün am Neubaugürtel und Westbahnhof
Grünräume in der Stadt haben viele Formen und unterliegen steter Veränderung. Wo früher ein Friedhof als städtische Grüninsel fungierte, liegt heute ein Park über einer Tiefgarage. Wir spazieren durch Wiens erstes Wohnstraßengrätzel, erfreuen uns an alten Alleebäumen und neuen Mikrofreiräumen. Wie wichtig sind Frischluftschneisen und wie wirken sich neue Begrünungsmethoden auf das Stadtklima aus? Stadtentwicklung ist ein Prozess, der nie abgeschlossen ist. Welche Ziele gab es früher und wie würden manche Gegenden im Bezirk heute aussehen, wären stadtplanerische Visionen der Vergangenheit umgesetzt werden? „Nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen und die Zukunft gestalten“ soll der deutsche Sozialdemokrat und Publizist August Bebel gesagt haben. Was wohl politisch gemeint war, trifft auch auf die Stadtplanung zu, in der es nie falsch ist, historische Entwicklungen zu analysieren und daraus zu lernen.

Exkursionsleitung: Franziska Leeb