Ein junges Paar geht am Markt spazieren und erfreut sich an den frischen Produkten. Foto von Stephan Doleschal.

Klimawandel: Aktive Mobilität schützt das Klima

Am 12. Dezember haben sich in Paris 195 Staaten, darunter Österreich, zu weitreichenden Maßnahmen gegen die Erderwärmung bekannt. Auch Wien hat seine Ziele zum Klimaschutz in der Smart-City-Strategie sehr konkret formuliert: Reduktion der Emissionen, u. a. durch Förderung von Radfahren und Zu-Fuß-Gehen. Die Zielsetzungen der Strategie werden durch das internationale Abkommen gestärkt.

„Der Klimawandel hat keinen Reisepass“, sagt UN-Generalsekretär Ban Ki Moon anlässlich der seit 30. November stattfindenden UN-Klimakonferenz. Unser Verhalten hat Auswirkungen auf das Klima in allen Teilen der Welt und die Konsequenzen des Klimawandels sind weltweit spürbar, auch in Wien. 2015 war das heißeste Jahr seit Aufzeichnung der Daten. Für die Zukunft heißt das: Mehr Hitzeperioden, heißere Tage und Nächte, heftigere Unwetter.

Unser Verhalten hat Auswirkungen auf das Klima in allen Teilen der Welt und die Konsequenzen des Klimawandels sind weltweit spürbar, auch in Wien. 2015 war das heißeste Jahr seit Aufzeichnung der Daten. Für die Zukunft heißt das: Mehr Hitzeperioden, heißere Tage und Nächte, heftigere Unwetter.

Ziel in Wien: Signifikante Reduktion von Emissionen

Um in Umwelt- und Klimaschutz Verbesserungen zu erreichen, muss man dort ansetzen, wo das größte Potenzial besteht. Das ist in Wien der Verkehr. Deshalb hat die Smart City Strategie der Stadt Wien das Ziel den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen signifikant zu senken, u. a. durch Maßnahmen zur Förderung des Radfahrens und Zu-Fuß-Gehens.

„Stärkung der CO2-freien Modi (Fuß- und Radverkehr) und Haltung des hohen Anteils des öffentlichen Verkehrs sowie Senkung des motorisierten Individualverkehrs im Binnenverkehr auf 20 Prozent bis 2025, 15 Prozent bis 2030 und auf deutlich unter 15 Prozent bis 2050.“ Smart City Strategie der Stadt Wien, Seite 49

Maßnahmen zur Förderungen des Radfahrens und Zu-Fuß-Gehens sind kein Selbstzweck oder Schikane der Autofahrenden. Unser Verkehrsverhalten trägt dazu bei, dass der globale Temperaturanstieg zwei Grad Celsius nicht übersteigt – und unser Planet für uns und folgende Generationen lebenswert bleibt.

Ein junges Paar schlendert glücklich durch einen Markt. Foto von Stephan Doleschal

 

Radfahren und Zu-Fuß-Gehen – einfache Mittel um das Klima zu schützen

Vom 30. November bis 11. Dezember sind bei der Klimakonferenz in Paris die Entscheidungsträger dieser Welt gefordert, verbindliche Klimaziele zu setzen und weitreichende Maßnahmen zu fixieren, um so dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Jede und jeder von uns kann, im kleineren Rahmen einen Beitrag dazu leisten. Bei der Mobilität können kleine Veränderungen im Alltagsleben helfen, unser Klima zu schonen.

  • Erledigen Sie zum Beispiel Einkäufe zu Fuß oder mit dem Fahrrad. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern stärkt auch die Nahversorgung. Wer mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, schützt nicht nur das Klima, sondern tut auch etwas für die eigene Gesundheit.
  • Zwei Drittel der von Wienerinnen und Wienrn zurückgelegten Wege sind kürzer als fünf Kilometer. Diese Distanz kann gut mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Für längere Strecken können in Wien Fahrradfahren oder Zu-Fuß-Gehen und Öffentliche Verkehrsmittel gut kombiniert werden.

Mit dem Jahr des Zu-Fuß-Gehens, dem RadJahr 2013, der Teilnahme an der Europäischen Mobilitätswoche und vielen Aktivitäten mehr wollen wir als Mobilitätsagentur das Bewusstsein für die Bedeutung umweltfreundlicher Verkehrsmittel steigern. Damit leisten wir einen Beitrag zum Klimaschutz in der Stadt.

UN-Klimakonferenz

Ergebnisse und Infos zur Konferenz finden Sie hier: UN-Klimakonferent in Paris 2015

Blog nach Ende der UN-Klimakonferenz aktualisiert.

1 Kommentar

Walpurga Linnau sagte am 17.12.2015, 03:49:
Seit 1974 lebe ich in der Donaustadt, genaugenommen in einer sogenannten "Stadtrand-Siedlung. Wir sind als Familie bewusst hierher gezogen, weil man hier nachhaltiger leben kann, wenn man will. Ich fahre die meisten Wege des Alltags mit dem Fahrrad, auch einkaufen! Unsere drei Kinder mussten mit dem Fahrrad fast 3km zur Schule fahren, wenn sie nicht "hatschen" wollten, bis es einen Schulbus gab. Es hatte als Nebenwirkung, dass sie bei Grippewellen gesund blieben und auch als Erwachsene viel mit dem Rad fahren. Leider ist diese Lebensqualität nun immer mehr in Gefahr, weil die Außenbezirke durch Wohnbau und unsinnige Straßenmonstet(Stadtstraße) der Zerstörung anheim zu fallen drohen.
Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.