Zu-Fuß-Gehen ist das neue Im-Kaffeehaus-Sitzen

Wien ist eine Stadt des Flanierens, des Spazierengehens und des Kaffeehauses. Da letztere oft geschlossen sind, gehen die Wienerinnen und Wiener noch mehr zu Fuß. Deshalb bieten wir Orientierung.

Sage und schreibe 37 Prozent der Wege haben Wienerinnen und Wiener im Jahr 2020 zu Fuß zurückgelegt. Darüber hinaus hat die Corona-Pandemie gezeigt, dass Zu-Fuß-Gehen (und Radfahren) sehr krisensicher sind. Außerdem ist das Gehen die Freizeitbeschäftigung, bei der man sich – natürlich mit Abstand – und meist auch ganz zufällig, trifft. Die Sozialkontakte der letzten Monate sind im Gehen passiert. Ähnlich wie es in Nicht-Pandemie-Zeiten der Besuch im Café war.

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Wiener Fußwegekarte

Klar ist nach einem Jahr Pandemie aber auch, dass wir auf unseren üblichen Fußwegen jeden Stein in- und auswendig kennen. Aus diesem Grund wird es Zeit, Neues zu entdecken. Folgerichtig haben wir die Fußwegekarte Wien neu erstellt. Diese zeigt jene Fußwege in Wien, die entweder begrünt oder belebt sind. Je nach Lust und Laune kann ausgewählt werden. Deshalb: Jetzt die Karte gratis bestellen und ausprobieren.

Neue Routen durch Wien

Wer es lieber digital mag, kann eine unserer Touren herunterladen und selbst nachgehen. Wir haben versucht, spannende Wege in und um die Stadt zu finden.

Wer geht, gewinnt

Durch Wien gehen und dafür einen kleinen Kaffee oder eine Kugel Eis geschenkt bekommen? Ja, das geht. Dazu gibt es die Wien zu Fuß-App. Diese verwandelt das Handy in einen Schrittzähler. Das bedeutet: Wer eine gewisse Anzahl an Schritten zurücklegt, kann einen Gutschein einlösen und sich nette Goodies, z.B. einen Coffee to go, einen Smoothie, oder in diesem Sommer auch wieder eine gratis Kugel Eis abholen. Überdies wird, wer die meisten Schritte im Wohnbezirk geht, BezirkskaiserIn. Nicht zu verwechseln mit BezirksvorsteherIn 😉

Kinder auf dem Schulweg zu Fuß.

Wo es gemütlich und angenehm ist, dort geht man gerne

Wien ist eine sehr lebenswerte und schöne Stadt. Natürlich wissen das die Wienerinnen und Wiener auch zu schätzen. Dennoch muss weiterhin etwas getan werden, um den Menschen den Aufenthalt im Freien so komfortabel wie möglich zu machen. Deshalb hat die Stadt rund 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, damit Bezirke ihre Grätzl gemütlicher, kühler und schattiger machen. Die Stadt soll auch grüner werden. Auch für die Sicherheit wird gesorgt. Gehsteigvorziehungen (eher bekannt als „Ohrwascheln”) bei Kreuzungen helfen, dass das Queren der Fahrbahn gut möglich ist. Und auf den vielen neuen Parkbankerl können wir wohl bald wieder einen Kaffee gemeinsam genießen. Denn das Zu-Fuß-Gehen und Kaffee passen gut zusammen. Vor allem und gerade in Wien.

1 Kommentar

Reinhard sagte am 02.05.2021, 07:08:
Gehen und grüßen, bittschee, G.tag, seas, griaß di, (nix hallo, bitte) oder was andres freundliches.. Küß'd Hand,... Bussi Baby
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