Autor: Petra Jens

5 Jahre Mariahilfer Straße: Als Wien das Flanieren lernte.

Im August 2015 wurde die Mariahilfer Straße fürs Flanieren geöffnet. Der Umbau dauerte etwa elf Monate. Petra Jens, Beauftragte für FußgängerInnen der Stadt Wien, blickt zurück: 

Zu-Fuß-Gehen im Regierungsprogramm

Am Dienstag, 7. Jänner hat eine neue Bundesregierung ihr Amt angetreten. Im Vorfeld hat diese im Regierungsprogramm ihre Vorhaben präsentiert. Darin findet sich auch ein Kapitel mit dem Titel „Radpaket und Zufußgehen – Offensive für aktive, sanfte Mobilität“. Fußverkehrsbeauftragte Petra Jens hat sich angesehen, was sich die Regierung für die kommenden vier Jahre im Bereich […]

Nur der Krampus ist dunkel

Im Winter wird es früh dunkel, die Sicht ist schlecht, und hektisch geht es auch noch zu. Da können Fußgänger schnell „übersehen“ werden. So sicher wie der Advent kommt daher der gut gemeinte Rat, als FußgängerIn doch bitte etwas Helles, Reflektierendes anzuziehen, damit man nicht überfahren wird. Das ist so einleuchtend wie einfach umzusetzen. Aber […]

Was können wir tun? Ein Text gegen die Ohnmacht.

Jetzt ist es wieder passiert. Ein Kind ist nicht bis zur Schule gekommen, hat den Aufprall nicht überlebt. Die Rettungsbemühungen waren vergebens. Es ist der Albtraum aller Mütter und Väter, dass ein Kind im Straßenverkehr zu Schaden kommt. 

Zu Fuß zur Schule

Für Eltern von angehenden Erstklässlern ist es jetzt Zeit, gemeinsam mit ihrem Kind das neue Schulumfeld zu erkunden. Auch älteren Schulkindern, die noch begleitet werden, bieten die langen Ferien Gelegenheit, selbständiger zu werden.

So geht Wien.

Für den Wien zu Fuß Report wurden 4.600 Wienerinnen und Wiener direkt auf den Gehsteigen dieser Stadt befragt. Was gefällt Ihnen am Zu-Fuß-Gehen? Was stört Sie? Was wünschen Sie sich? Die Ergebnisse und was sie bedeuten hat Petra Jens, Beauftragte für Fußverkehr zusammengefasst.

Kennzeichnung öffentlicher Durchgänge kommt gut an

Wissen macht schnell. Wer über öffentliche Durchgänge in seiner Umgebung Bescheid weiß, kommt rascher voran. Und hat beim Zu-Fuß-Gehen einen Vorteil gegenüber allen anderen Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern.

Von der Stadt der kurzen (Fuß-)Wege

Sie haben etwas Geheimnisvolles, die sogenannten „Durchhäuser“ von Wien. Rund 700 solcher Durchgänge gibt es in der Stadt. Sie erlauben Zu-Fuß-Gehenden Abkürzer durch Wohnanlagen, Hinterhöfe und Passagen. Abseits vom Straßenlärm bieten sie angenehme Wegeverbindungen, die noch dazu Zeit sparen.

Zu-Fuß-Gehen überholt Autofahren

Die jährliche Verkehrserhebung der Wiener Linien zeigt einen wiederholten Anstieg des Zu-Fuß-Gehens im Vergleich zum Vorjahr. Das Besondere daran: Im Jahr 2017 wurden mehr Wege zu Fuß zurückgelegt, als mit dem Auto. Dabei sind Wege, die man zu Fuß zu einer Öffi-Haltestelle oder zu einem Parkplatz bewältigt, noch gar nicht berücksichtigt.

Schulvorplätze: Kindern Raum geben

Kurz vor acht Uhr morgens geht es hier besonders  turbulent zu: Wenn Eltern noch einmal die Schultasche kontrollieren, der Scooter abgestellt wird, Freunde einander begrüßen und hunderte Kinder gleichzeitig ins Gebäude drängen. Dann kann es vor dem Schultor schon mal so eng werden wie in einer Tokyoter U-Bahnstation.